Am Montag um 13 Uhr ging es dann mit dem Zug weiter Richtung Dong Hoi, wo ich für den nächsten Tag eine Tour in den Phong Nha Nationalpark buchte. Dieser ist für seine Höhlen bekannt, insbesondere die Son Doong Höhle, die größte der Welt. Sie ist allerdings nur ihm Rahmen einer 7-tägigen Tour zu besuchen, für die man die nicht geringe Summe von 3000$ zahlt. Muss man halt noch etwas sparen.

Bislang sind 300 Höhlen entdeckt worden, wobei nur 30 davon für Besucher zugänglich sind. Allerdings werden von Jahr zu Jahr mehr geöffnet.

Die meisten Touristen nehmen von Dong Hoi den Bus in den Park und übernachten dort. Da ich aber nur eine Übernachtung eingeplant hatte, fiel diese Möglichkeit bei mir weg.

Falls man mehr Zeit hat, würde ich aber definitiv raten in dem Nationalpark zu übernachten. Die Landschaft ist ein Traum und man vermeidet die lange Anreise, wenn man mehrere Höhlen besichtigen möchte. Die Höhlen lassen sich übrigens sehr leicht auf eigene Faust erkunden.

Zuerst hatte ich vorgehabt, mir in Dong Hoi einen Roller zu mieten und die 40km in den Nationalpark selbst zu fahren. Allerdings war das Wetter (iPhone: 90% Regenwahrscheinlichkeit den ganzen Tag über) jedoch zu unbeständig und ich hatte wenig Lust am späten Nachmittag durchnässt ins Flugzeug nach Hanoi zu steigen.

Dies ist übrigens mal wieder ein Beispiel dafür, dass man auf den Wetterbericht in SOA nichts geben kann. Es hat natürlich nur ein Mal ganz kurz geregnet.

Der Phong Nha Park ist wirklich unheimlich schön und die zwei Höhlen (Phong Nha Cave und Paradise Cave), die ich besucht habe, wirklich eindrucksvoll. Das nächste Mal werde ich aber mindestens zwei Tage einplanen, Touren in die Höhlen machen, die einen weiter reinführen – ggf. auch zweitätige – und den Nationalpark auf dem Roller selbst erkunden.

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