Nach einem Wochenende mit Alex zusammen in Bangkok bin ich schließlich Sonntagnachmittag nach Dong Hoi in Vietnam geflogen.

Dong Hoi befindet sich in Zentralvietnam und besitzt einen von drei Internationalen Flughäfen. Tatsächlich war der Flug von Thailand nach Dong Hoi günstiger als nach Ho-Chi-Minh-City oder Hanoi, was mich gewundert hatte.

Eigentlich hätte ich gerne noch die kleine Stadt Hoi An, ca. 20 km weiter südlich, besucht. Angeblich soll es mit die schönste in SOA sein – und schöne Städte hier in der Gegend gibt es nicht viele. Allerdings machte mir die umständliche Bus/Zugverbindung und meine damit verbundene Zeitplanung einen Strich durch die Rechnung.

Man muss halt noch mal wiederkommen. Ein Mal im Monat gibt es in Hoi An ein Lichterfest. Das wird eine gute Gelegenheit sein.

Dong Hoi hat an sich nicht viel zu bieten, was mich interessiert hätte. So bin ich direkt nach der Landung mit dem Zug die zwei Stunden nach Hue gefahren.Hue ist die alte Kaiserstadt von Vietnam.

Dort angekommen begrüßte mich schon der typische asiatische Monsunregen.

In den zehn Minuten Fußweg zum Homestay wurde ich mit dutzenden fragenden Blicken konfrontiert, wieso der seltsame Ausländer kein Taxi nimmt. Rückblickend betrachtet stellt sich mir diese Frage übrigens auch.

Merke: Regen = Taxi! Auch wenn es 70 Cent kostet. Die sind sinnvoll angelegt.

Auch am darauf folgenden Tag hörte der Regen nicht auf. Da ich jedoch einen klaren Zeitplan vor Augen hatte (der geht bei mir immer bis zum nächsten Tag), lieh ich mir kurzerhand ein Regencape und ab ging es in den Kaiserpalast.

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