Hiermit melde ich mich aus Bangkok zurück! Ne, nicht mehr Kambodscha. Aber von Anfang an:

Nachdem ich mich für ein paar Tage aus technischen Gründen nicht auf den Blog einwählen konnte, habe ich einiges an Material sammeln können.

Eine ereignisreiche, teilweise überwältigende und wunderschöne Woche liegt bereits hinter mir. Ich möchte euch gerne ein bißchen was davon in mehreren Abschnitten heute und morgen mitteilen.

Nach einem Wochenende in Singapur bin ich am Montag Vormittag Richtung ព្រះរាជាណាចក្រកម្ពុជា alias Kambodscha aufgebrochen. Alex ist in Singapur geblieben – wer halt arbeiten muss…

Hier ein paar Eindrücke von dem Singapur-Wochenende aus dem National Museum und einer kleinen Wanderung auf den Mt. Faber:

 

Wir haben uns übrigens gestern wieder in Bangkok getroffen und machen zusammen ein wenig Urlaub (Alex) bzw. Urlaub vom Urlaub (ich), bis es dann morgen für uns zurück (Alex) bzw. weiter (ich) geht.

Aber der Reihe nach. Montag bin ich dann nach einem 2,5-Stunden Flug in Phnom Penh gelandet.

Dass das Auswärtige Amt relativ konservativ seine Sicherheitshinweise auslegt, war mir vorher schon klar. Meiner Meinung nach sollte man die Ratschläge gut im Hinterkopf behalten aber wenn man alle befolgen würde, könnte man quasi direkt zu Hause bleiben. Hiermit einen kleinen Blick Richtung Lydia, mit der ich letztes Jahr durch Mittelamerika getourt bin.

Als Alleinreisende Frau hat mich der Eintrag für Kambodscha allerdings doch etwas nachdenklich gemacht:

„In den touristischen Zentren, insbesondere in Phnom Penh (ja, genau dort hin will ich!) , Sihanoukville und Kampot, ist ein Anstieg von tätlichen Angriffen und Raubüberfällen gegen Ausländer zu verzeichnen, teilweise auch unter Gebrauch von Messern und/oder Schusswaffen. Alleinreisenden (Tipp, topp – trifft zu) wird zu besonderer Vorsicht geraten. In Phnom Penh, Siem Reap (ach ja, genau. Meine zweite Station) und Sihanoukville ist außerdem ein erheblicher Anstieg von Diebstählen zu beobachten, in Gästehäusern und Hotels. In letzter Zeit wurden vereinzelt Ausländerinnen Opfer sexuellerer Übergriffe (mega…). Reisende sollten nachts möglichst nicht allein unterwegs sein (um 4:15 Uhr morgens in Siem Reap mit dem Fahrrad alleine aufbrechen und über menschenleere Straßen durch den Dschungel zu fahren – zählt das dazu?) und die Rückfahrt in die Unterkunft im Vorfeld organisieren (ich bin ja sowieso dafür, Reisen spontan anzugehen).“

Zusammenfassend kann ich allerdings sagen, dass ich mich zu keinem Zeitpunkt unsicher gefühlt habe! 

Ich habe mich jedoch immer auf mein Bauchgefühl verlassen und z.B. darauf geachtet, den Rucksack mit den Wertsachen vor mir zu tragen oder bei der Einschätzung nach der Sicherheit auf bestimmten Wegen auf die Locals zu vertrauen.

In Phnom Penh bin ich für zwei Übernachtungen geblieben. Die Stadt hat an typischen Touristischen Highlights nicht viel zu bieten. In Erinnerung sind mir hauptsächlich viel Smog, viel Verkehr, extreme Armut sowie die talentiertesten Tuk Tuk Fahrer geblieben, die ich in SOA jemals gesehen habe.

 

Ach ja, nicht zu vergessen die Flusspromenade, an der Abends ganz Phnom Penh zusammen zu kommen scheint, um zu erzählen, Sport zu machen, gemeinsam zu Essen oder einfach nur auf den Mekong zu blicken und die Gedanken treiben zu lassen:

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